In England haben wir einen Umzug
geladen und sind damit nach Burgdorf bei Hannover gefahren, ein
cooler Trip, wir waren zwei Wochen mit zwei LKWs und vier Fahrern
unterwegs. Als wir in Belgien unsere große Wochenendpause auf einem
Rasthof gemacht haben, wurde der leere Hänger gleich mal zum
Grillzimmer umfunktioniert und es gab lecker Würstchen. In
Deutschland haben wir auch noch zweimal gegrillt, da war dann aber
das Wetter besser und wir konnten den ganzen Abend draußen sitzen.
Alles in allem ein interessanter Trip, Fähre gefahren, nette Kunden
gehabt und mit netten Kollegen unterwegs gewesen.
Hier stellen wir uns fürs Fährenticket in Calais an:
Das ist auf dem Rückweg, die Einfahrt in den Hafen von Dover:
Und hier beim Grillen in Deutschland:
Die Woche drauf gings dann weiter
Richtung Schweiz, dort waren wir zwei Tage und haben zwei Umzüge
ein- und einen ausgeladen, als wir fertig waren, trafen wir uns
wieder mit den Kollegen und haben Container getauscht. Die Kollegen
hatten einen Umzug für Finnland geladen und wir haben dann ihren
Container auf den Bahnhof nach Basel gebracht. Das fand ich auch ganz
schön interessant, wie der Riesenkran den Container einfach vom Lkw
runterhebt und auf die Bahn setzt. Natürlich mussten wir auch noch
die Papiere unterschreiben und stempeln lassen, beim deutschen und
Schweizer Zoll und natürlich bei der Bahn, der ganze Spaß dauert
dann schon auch mal ne Stunde, bis alle Formalitäten erledigt waren.
Danach gings für uns ab Richtung Germersheim, eine Möbeltour holen
und diese dann in Österreich ausfahren. Damit waren wir dann auch
zwei Tage beschäftigt und sind Freitags mit unserer Rückladung dann
Richtung Hof gefahren. Unsere große Pause haben wir an einem Autohof
an der A93 gemacht und abends erstmal geduscht und was ordentliches
gegessen. Am nächsten morgen gings dann weiter Richtung
Entladestelle, aber nur ca. 20 Kilometer weit, dann hatten wir einen
Reifenschaden und standen zwei Stunden auf einem Parkplatz, bis
endlich der Reifendienst kam. Das Reifenwechseln war innerhalb von
ner halben Stunde erledigt und es ging weiter. In Hof waren wir dann
an einem riesigen Lager...fand ich zumindest, aber mein Kollege
meinte das wäre noch klein. Dummerweise mussten wir im Kühllager
ausladen und draußen hatte es 33 Grad, das war mal ein
Temperaturschock, von 33° mit kurzen Hosen in ein 18° kaltes Lager
zu latschen...Die Karre war aber Gott sei Dank zügig leer und es
ging weiter nochmal zum Laden und dann heim.
Die darauffolgende Woche war dann eher
von Umzügen und Nahverkehr geprägt. Das war ne ganz schöne
Plackerei aber mit guten Kollegen hat das alles sauber funktioniert.
Ich war dann mit Mirko nochmal drei Tage in Österreich unterwegs und
die Woche danach wurde dann ganz schön aufregend, aber das erzähle
ich Euch im nächsten Eintrag.
So long, ich freu mich über
Kommentare! Bis bald...der gaerd.



3 Kommentare:
Müsst ihr das ganze Umzugszeugs dann auch ausladen? Ganz schön anstrengend, oder?
Klar, ich versuch zwar immer die Möbel zu überreden selbst aus dem Lkw zu laufen, aber die hören nicht zu. Außer die ohrensessel, die sind aber meist so alt, dass die ne gehilfe brauchen...
Huii--- das hört sich so nach Truckstop an... bin sehr gespannt auf Berichte und so....
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