Servus
mal wieder, was ist in der Zwischenzeit passiert? Nicht viel, Poldi
und ich haben eine kleine Möbeltour nach Wien gefahren und nen
kompletten LKW voll mit Klopapier wieder zurück gebracht. Ausgeladen
wurde dann in einem Zentrallager eines großen deutschen Discounters.
Dort durfte ich zum ersten Mal mit so einer elektrischen Ameise zum
draufstellen und mit langen Gabeln fahren. Ich hatte die Dinger schon
in diversen anderen Lagern unter anderem beim Dachser gesehen und war
immer fasziniert wie die Jungs und Mädels im Lager damit am
rumheizen waren. Was ein Spaß, jetzt weiß ich warum die immer am
Grinsen waren :) Auf jedenfall war das ein toller Spaß und das
Entladen ging dann auch echt flott, weil man immer zwei Paletten
aufnehmen konnte.
Hier
mal noch ein paar Bilder warum das Fahren denn so Spaß macht:
In
Rosenheim war ich mit Poldi abends in einem saucoolen Restaurant,
direkt am Autohof. Normalerweise gibt’s ja die Autohöfe (also
neben der Autobahn), die auch direkt ein Restaurant dabei haben, dort
bezahlt man in der Regel fürs Parken und bekommt dafür einen
Verzehrgutschein. Den gabs zwar in Rosenheim auch, aber das
Restaurant war eher vergleichbar mit dem Imbiss beim Möbel Bohn.
Ohne jetzt abwertend zu klingen, aber da gabs halt alles mögliche
aus der Friteuse. Nicht wirklich lecker und das eigentliche
Restaurant ist seit Öffnung der Grenzen geschlossen, weil am
ehemaligen Zollhof halt doch nicht mehr so viel los ist, wie früher.
Um die Ecke ist das ehemalige Zollgebäude und dort im Keller ist der
„Il Camionista di Franco“ ein durch und durch italienischer
Laden. Über der Tür hing ein Riesen- Flatscreen in welchem ein
Adraino Celentano Film auf moviestar, dem italienischen Filmsender,
lief. Karte gabs keine, nur eine Tafel neben der Bar. Franco sprach
nur sehr gebrochen deutsch, aber was es zum Essen gab konnte er uns
erklären. Als Vorspeise konnte man aus mehreren Pasta- Gerichten
wählen und als Hauptgang gab es dann Fleisch mit Salat. Spitzenmäßig
und wie in Italien. Lustigerweise kamen dann auch noch einige
italienische Fahrer, die alle am großen Tisch in der Mitte des
Restaurants saßen. Was ich auch noch sehr lustig fand, Franco war
zwar Namensgeber und der Chef des Ladens, der eigentliche Chef des
Ladens aber war seine Frau. Die klassische „Mama Miracoli“. Sie
war auch selten zu sehen, da sie die meiste Zeit in der Küche
verbracht hat (wie sich des gehört :)). Als es ans Zahlen ging, kam
Franco mit der Rechnung, wir zahlten aber gemeinsam, also ist er
wieder Richtung Küche verschwunden, dort hat seine Frau zweimal
14,80 € addiert und er kam wieder mit einem geänderten Zettel. Mit
dem Geld ist er dann auch wieder verschwunden und seine Frau gab ihm
das Wechselgeld.
So far, bald geht es weiter...


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