30 September 2012

Italien in Deutschland?

Servus mal wieder, was ist in der Zwischenzeit passiert? Nicht viel, Poldi und ich haben eine kleine Möbeltour nach Wien gefahren und nen kompletten LKW voll mit Klopapier wieder zurück gebracht. Ausgeladen wurde dann in einem Zentrallager eines großen deutschen Discounters. Dort durfte ich zum ersten Mal mit so einer elektrischen Ameise zum draufstellen und mit langen Gabeln fahren. Ich hatte die Dinger schon in diversen anderen Lagern unter anderem beim Dachser gesehen und war immer fasziniert wie die Jungs und Mädels im Lager damit am rumheizen waren. Was ein Spaß, jetzt weiß ich warum die immer am Grinsen waren :) Auf jedenfall war das ein toller Spaß und das Entladen ging dann auch echt flott, weil man immer zwei Paletten aufnehmen konnte.
Hier mal noch ein paar Bilder warum das Fahren denn so Spaß macht:


Jaja auch in Europa kann man feine Sonnenaufgänge sehen. Und noch ein Grund, der Ausblick:
So nach den ganzen Erfahrungsberichten und Erzählungen was mir denn so passiert, versuche ich Euch jetzt auch mal wieder meine Eindrücke der Menschen und Orte, denen ich begegne zu schildern, ich hab ja nicht umsonst das Hobby zum Beruf gemacht :)
In Rosenheim war ich mit Poldi abends in einem saucoolen Restaurant, direkt am Autohof. Normalerweise gibt’s ja die Autohöfe (also neben der Autobahn), die auch direkt ein Restaurant dabei haben, dort bezahlt man in der Regel fürs Parken und bekommt dafür einen Verzehrgutschein. Den gabs zwar in Rosenheim auch, aber das Restaurant war eher vergleichbar mit dem Imbiss beim Möbel Bohn. Ohne jetzt abwertend zu klingen, aber da gabs halt alles mögliche aus der Friteuse. Nicht wirklich lecker und das eigentliche Restaurant ist seit Öffnung der Grenzen geschlossen, weil am ehemaligen Zollhof halt doch nicht mehr so viel los ist, wie früher. Um die Ecke ist das ehemalige Zollgebäude und dort im Keller ist der „Il Camionista di Franco“ ein durch und durch italienischer Laden. Über der Tür hing ein Riesen- Flatscreen in welchem ein Adraino Celentano Film auf moviestar, dem italienischen Filmsender, lief. Karte gabs keine, nur eine Tafel neben der Bar. Franco sprach nur sehr gebrochen deutsch, aber was es zum Essen gab konnte er uns erklären. Als Vorspeise konnte man aus mehreren Pasta- Gerichten wählen und als Hauptgang gab es dann Fleisch mit Salat. Spitzenmäßig und wie in Italien. Lustigerweise kamen dann auch noch einige italienische Fahrer, die alle am großen Tisch in der Mitte des Restaurants saßen. Was ich auch noch sehr lustig fand, Franco war zwar Namensgeber und der Chef des Ladens, der eigentliche Chef des Ladens aber war seine Frau. Die klassische „Mama Miracoli“. Sie war auch selten zu sehen, da sie die meiste Zeit in der Küche verbracht hat (wie sich des gehört :)). Als es ans Zahlen ging, kam Franco mit der Rechnung, wir zahlten aber gemeinsam, also ist er wieder Richtung Küche verschwunden, dort hat seine Frau zweimal 14,80 € addiert und er kam wieder mit einem geänderten Zettel. Mit dem Geld ist er dann auch wieder verschwunden und seine Frau gab ihm das Wechselgeld.
So far, bald geht es weiter...

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